Habitat Wupper: Vegetation ist geschädigt

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Wupperkanuten


Gutachten ist da

Ein neues Gutachten bescheinigt starke Belastungen des Flusses auf Leichlinger Stadtgebiet. Spaziergänger auf Trampelpfaden stören Ufertiere wie den Eisvogel. Für Kanuten und Co. könnte es deshalb neue "Spielregeln" geben. Um die Wupper ist's offenbar nicht rosig bestellt. Das jedenfalls lässt ein Gutachten vermuten, das jetzt über die Belastungen der Wupper im Bereich des Leichlinger Stadtgebiets berichtet. Der Rheinisch-Bergische Kreis hatte es in Auftrag gegeben. Darin kommt Autor Dr. Jan Boomers von der Biologischen Station Mittlere Wupper zu dem Schluss, "dass in der Wupper sowohl Lebensräume, einzelne Standorte, die Unterwasservegetation in ihrer Gesamtheit sichtbar geschädigt und einzelne Fisch- und Vogelarten nachhaltigen Störungen ausgesetzt sind", zitiert der Kreis aus einem Vortrag Boomers, den er jetzt vor dem Kreis-Umweltausschuss hielt.

Maßnahmen müssen ergriffen werden
Damit sich Flora und Fauna wieder regenerieren können, empfiehlt der Gutachter Maßnahmen zu ergreifen. Die könnten Flussnutzer wie Kanufahrer oder die Wupperflößer im Besonderen treffen. "Kanufahrer müssten empfindliche Bereiche, wo beispielsweise der Eisvogel nistet, umfahren.Es geht nicht darum, den Bootssport zu verbieten, sondern die Spielregeln festzulegen", betonte Boomers. Festgelegt werden sollte etwa auch die Anzahl der Boote auf dem Fluss. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Fortsetzung mit Präsentation
Bereits am 22.04.2011 haben wir hier im Artikel „Freizeit auf- und an der Wupper“ zum Thema Landschaftsplan Nr. 1 „Untere Wupper“, FFH-Gebiet DE 4808-301 (Fauna - Flora - Habitat - Gebiet) ausführlich berichtet. Anbei nun die  Präsentation der „gutachterlichen Untersuchung“ von Dr. Jan Boomers. Einen Dauer-Link zum Thema (Habitat Mittlere -Wupper)  ist im Hauptmenü verfügbar.

Ihr Ronald Micklich

 

   
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