Leichlingen: Stadt mahnt Schlaglöcher beim Land an

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"Winter ade, Scheiden tut weh", heißt es in dem alten Volkslied. Zumindest die Autofahrer, die an der Neukirchener Straße unterwegs sind, werden in schöner Regelmäßigkeit an den vergangenen Winter erinnert – immer dann, wenn sie in eines der tückischen Schlaglöcher rauschen.
Abgefahrene Radkappen, beschädigte Felgen – nach Informationen unserer Zeitung hat der für die Straße zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW in diesem Jahr schon mehr als einmal Schäden erstatten müssen, die Autobesitzern dort durch Schlaglöcher entstanden sind. Beseitigt sind die Straßenschäden aber noch immer nicht. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

schlagloch

"Schlaglochpaten auch für Leichlingen", lautete die Überschrift unseres Artikels am 06.01.2011. Leider blieb die Resonanz verhalten.

Von Seiten der Stadt war die Patenschaft auch kein Thema. Es wäre schön, wenn die Stadt soviel Verantwortung entwickeln könnte und die gröbsten Gefahrenstellen beseitigen würde. 2 Schaufeln Asphalt und ein Handstampfer sollten für ein Provisorium ausreichen, zumindest so lange, bis die Straßenschäden dauerhaft beseitigt werden. Die zusätzliche Belastung des Haushaltes wäre sicherlich auch ohne Paten zu verkraften. Aber das wird wohl ein unerfüllter Wunsch bleiben. Es wird wohl wie immer in solchen Fällen, auf den Zuständigen verwiesen .....

notmyjob


Bei der nächsten Verkehrsbesprechung mit dem Landesbetrieb in einigen Wochen will die Stadtverwaltung Leichlingen deshalb das Thema Neukirchener Straße noch einmal ansprechen.

Bis dahin ist "Slalomfahren" angesagt und wenn nachts oder bei schlechter Sicht eine Radkappe oder eine Felge zerbröselt, ist das ja auch nicht weiter schlimm. Sraßen NRW bezahlt ja. Wer allerdings als Zweiradfahrer das Vergnügen mit dem "Schlagloch" hat, findet sich leicht im Krankenhaus wieder. Wer übernimmt die Verantwortung?

Ihr Ronald Micklich

   
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