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Zerbröselt Pro NRW nun endgültig? Die Zeichen stehen auf Sturm!

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Personelles Chaos
Beisichts Generalsekretär Christopher von Mengersen macht sich rar. Bei der Bonner Ratssitzung am 3.5.2016 fehlte der Adelsspross entschuldigt. Bei der letzten Protestmahnwache am 30.06.2016  in Monheim wurde v. Mengersen auch nicht gesehen. Wie geht es weiter? Sollte Beisicht möglicherweise die letzte schillernde Figur in seinem Polittheater verlieren?

Obwohl die stellvertretende Pro NRW-Parteivorsitzende Katja Engels noch am 08.07.2016 ihre Meinung zum Thema Islamunterricht bekannt gibt, sie fordert "mit überzeugenden und klaren Worten die Abschaffung des von den Altparteien eingeführten Islam-Unterrichts in NRW", soll sie angeblich schon seit Wochen nicht mehr in Opladen gesichtet worden sein. Sollte dies zutreffen, dürften auch die geringfügigen Bezüge nicht mehr bezahlt werden. Der Verlust einer weiteren Stellvertreterin zeichnet sich offenbar ab.

Maue Kasse?
Wie zu erfahren war, soll nun der Gürtel bei den Ausgaben etwas enger geschnallt werden. Glaubhaften Informationen zufolge, soll Beisichts Schatzkiste außer einigen Spendern nur noch von weniger als 70 zahlungsbereiten Mitgliedern gefüllt werden. Sollte 2017 nach der Landtagswahl auch noch die Parteienfinanzierung wegfallen (1% Hürde), wovon wir ausgehen, gehen bei Pro NRW die Lampen wohl endgültig aus.

Rückläufiger Aktionismus
Mit seiner Restetruppe aus ex. NPD´lern und den wenigen verbliebenen Hartgesottenen wird Beisicht keinen vernünftigen Landtagswahlkampf 2017 zustande bringen. Die immer wieder großspurig auf seiner Propagandaseite angekündigten "Veranstaltungsserien" entpuppten sich meist als laues Lüftchen. Dazu schreibt der Tagesspiegel unter der Überschrift "Zahl rechtsextremer Aufmärsche erreicht Höchststand" - Auszug:

"Die meisten Aufmärsche organisierte die NPD. Sie rief zu 266 Demonstrationen auf, im Jahr 2014 waren es 123. Auch die beiden Neonazi-Parteien „Die Rechte“ und „Der III. Weg“ steigerte ihre Agitation auf der Straße. „Die Rechte“ mobilisierte zu 95 Aufmärschen (2014: 21), „Der III. Weg“ veranstaltete 31 (2014: 8). Auch parteiunabhängige Rechtsextremisten waren mit 290 Demonstrationen deutlich stärker aktiv als 2014 (56). Lediglich bei der islamfeindlichen Partei „Pro NRW“ stellte der Verfassungsschutz einen Rückgang fest (2015: 8 Demonstrationen, 2014: 20)."

Kommentar
Das selbsternannte Lebenswerk des Anführers Markus Beisicht der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW scheint dem Ende ziemlich nahe. Man darf gespannt sein wann weitere Einsparungen erfolgen werden und die Truppe aus diesem Grunde dann final zusammenbrechen könnte. Die "gut besuchten Mittwochsrunden" sind schon lange Geschichte. Wofür benötigt Beisicht da noch die Räumlichkeiten auf der Humboldtstraße in Opladen? Sein "Geschäftsführer" und sein "Schriftführer" rechtfertigen die Mietkosten augenscheinlich auf keinen Fall und die wenigen Zusammenkünfte der Spitzenfunktionäre können getrost in Dr. Schlaeper / Beisichts Kanzlei oder den Essener Geschäftsräumen von Christine Öllig ausgeführt werden.

In eigener Sache: Bedingt durch die Sommerferien und der Inaktivität von Pro NRW, werden wir unsere Berichterstattung auf eventuell auftretende wichtige Ereignisse beschränken. Wir bleiben aber wachsam und wünschen allen Freunden der Bergischen Stimme schöne Sommerferien.

Ihr Ronald Micklich

   
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