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Pro Köln als Trittbrettfahrer bei "Innergrün Ehrenfeld" unerwünscht

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Screenshot Facebook

Versuch gescheitert
Und wieder einmal ist ein Versuch des rechtsextremen Vereins pro Köln gescheitert, sich bei einer seriösen Bürgerinitiative einzuschleichen. Der Bürgerinitiative "Innergrün Ehrenfeld" geht es um den Erhalt von Grünflächen, Baumbeständen, öffentlichen Wegen und um eine rechtzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an den weiteren Planungen zur Umgestaltung der Bezirkssportanlage an der Inneren Kanalstraße / Subbelrather Straße, bei der die Interessen aller Beteiligten – auch die der muslimischen Mitbürger – Beachtung finden und in einem Kompromiss münden, der allen Bürgern gerecht wird.

Für die berechtigten Forderungen und gegen das geplante Vorhaben der Bebauung wurden Unterschriftenlisten gefertigt und diese gesammelt. Hier nun klinkt sich pro Köln ein und verkündet auf seiner Internetpräsenz: "Auch PRO KÖLN unterstützt dieses parteiunabhängige Bürgerengagement gerne und ruft alle Mitglieder und Freunde auf, sich daran zu beteiligen!"

Distanzierung von den "Rechtsextremisten"
So ist heute auf der Facebookseite der Bürgerinitiative (BI) zu lesen:

"Unsere Anwohner-Initiative innergrünEHRENFELD wird derzeit ohne unser Einverständnis auf der Internetseite der rechtsradikalen „Bürgerbewegung ProKöln“ genannt. Wir möchten uns hiermit deutlich von den politischen Zielen der rechtsradikalen „Bürgerbewegung ProKöln“ distanzieren!"

"Als Gruppe bekennen wir uns neben unseren stadtplanerischen und ökologischen Zielen zu weltanschaulicher Vielfalt, die für uns eine Selbstverständlichkeit und eine Grundvoraussetzung bürgerschaftlichen Handelns darstellt. Wir sind gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, religiöse Intoleranz, Chauvinismus, Sexismus und ähnliche Ideologien.
Wir haben insofern ProKöln aufgefordert, den Beitrag umgehend zu löschen."  

Kommentar
Der Schuss ging nach hinten los. Mit pro Köln will ebenso wie mit Pro NRW niemand etwas zu tun haben, geschweige denn zusammenarbeiten. Die BI sammelt momentan keine Unterschriften mehr sondern hat ein Paket mit 544 Unterschriften an Herrn Wirges übergeben. Positive Reaktionen aus der Bezirksvertretung sind bereits erfolgt und versprechen eine Beteiligung der Öffentlichkeit im weiteren Verfahren. Über den Sommer soll nun das vakante Areal durch Aktionen der BI im Veedel bekannter gemacht werden.

Quintessenz eines Kölner Bürgers: "Will man von der Politik ernst genommen werden, sollte man sich hier scharf abgrenzen. Keine demokratische Partei wird eine Initiative beachten, die mit Extremisten zusammenarbeitet!"

Ihr Ronald Micklich

   
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